Freitag, 21. August 2015

Santiago de Compostela




Nach vielen Kurven trennen uns nur nach wenige Kilometer vom religiösen Zentrums Spanien.
das wird eng














schöne Landschaft













Wir fahren zuerst in das 10 Km entfernte Milladoiro, dort soll man auf einem Parkplatz kostenlos und ruhig stehen können. Und Ver-und Entsorgung soll es dort geben, die Busverbindung soll auch perfekt sein. Wir finden alles so vor wie uns beschrieben wurde, doch es gibt eine kleine Einschränkung: unser Wohnmobil ist zu groß. Der  Nachbarparkplatz bietet dagegen ausreichend Platz. Jedoch kein Baum, kein Strauch, mitten in der Betonwüste, nicht sehr einladend! Wir beschließen erst einmal uns zu versorgen, zuerst das Womo, dann den Kühlschrank.  

Heike füllt schon mal Wasser nach














Wir verlegen also kurzerhand zum einzigen Campingplatz vor Ort zum „Camping as Cancelas“ .

Wir suchen uns einen Platz und gehen zur Anmeldung. Dort wird uns sehr unfreundlich  mitgeteilt, dass nicht wir den Platz aussuchen, sondern er uns zugewiesen wird (das Verhalten kenne ich noch vom Bund). Prompt bekommen wir auch einen neuen Platz zugewiesen (zwei Parzellen daneben…). Nun ja,  wir regen uns nicht auf und parken um. Übrigens, teuer ist der Platz auch noch,  ca 29€ ohne Strom (aber dafür mit Pool). In dem man auch baden darf, alles andere ist verboten, trinken, essen, Ball spielen,  Papier mitzunehmen usw.


Wir fahren für  1€ pro Person in die Stadt und sind nicht überrascht so viele Menschen und Pilgerer zu treffen. Trotz der vielen Leute strahlt die Stadt Ruhe aus, keine Hektik.  Angenehm überrascht beginnen wir mit unserem Stadtrundgang.
Zuerst zum Markt um uns das große Fisch- und Fleischangebot  anzusehen. 














In der beeindruckenden Kathedrale wir alles für die 12 Uhr Pilgermesse vorbereitet.  Wahrscheinlich alle  die nicht bezahlt haben nach hinten und die offensichtlich gut bezahlt haben in die abgesperrten Bereiche. Schon etwas merkwürdig diese kirchliche Verhalten, aber die Kirche braucht halt Geld.  Die Besucher in den Gängen werden quasi gebeten zu gehen. 

Wir haben zwar einen einigermaßen guten Stehplatz, gehen aber trotzdem, sind ja nicht gepilgert.
gebratener Tintenfisch

Dafür gehen wir in eine kleine Bar um einen Happen zu essen und einen guten Wein zu trinken.






leider wiedermal eingerüstet

Morgen geht es weiter durch Galicien Richtung Madrid oder aber Portugal. Der Wetterbericht wird dies wohl entscheiden.

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