Samstag, 12. September 2015

Im Rentnerparadies angekommen !!!!!



Im Rentnerparadies angekommen !!!!!
Ich glaube nun sind wir im endgültigen Rentnerparadies angekommen, dazu später mehr.
Nach ca. 5000 Km ist es an der Zeit ein erstes Resümee zu ziehen.
Die Menschen in Spanien haben anscheinend wenig zu lachen, zumindest wenn wir in der Nähe waren .  Jedenfalls kam es uns leider häufig so vor. Oft haben wir Leute mit recht verkniffenen Gesichtern gesehen, nicht lächelnd oder gar mit zufriedenen Ausdruck. Zuerst dachten wir, es liegt an der Region, wie bei uns auch. Sind doch die Norddeutschen etwas zurückhaltender,  als die Menschen im Westen der  Republik . In den Dörfern oder an einsamen Stränden wurden wir fast  immer misstrauisch beäugt. So hatten wir oft das Gefühl nicht wirklich willkommen zu sein – schade.
Der „grüne„ Norden Spanien ist sicherlich ein zweite Reise wert und Galicien sollte näher erkundet werden.  Die Mitte von Spanien ist was für Hartgesottene und Leute die gerne in der Geschichte kramen.
Was auf jeden Fall einmal bemerkt werden muss ist, dass Busfahren in Spanien total günstig ist und die Busfahrer Fremden gegenüber sehr aufgeschlossen, hilfsbereit und geduldig sind (auch wenn er  -wie bei Heike einmal – den Fahrpreis ständig auf spanisch wiederholte und sich nicht aus der Ruhe bringen lies).
Was man darf und was nicht.
Die Mittelmeerküste ist leider von Pauschaltouristen und Rentnern (jaha, auch wir gehören dazu…) überfüllt und die Bausünden der 70 er und 80er machen es nicht besser. Die Strände sind um diese Zeit weitestgehend in der Hand  der Pensionäre/Rentner  und  anderen Appartementbesitzern, die sich ihr Urlaubsdomizil geschaffen haben. So wollen sie auch an den Stränden ihre Ruhe vor anderen Touristen. Fast überall ist das Einfahren für Wohnmobile untersagt oder es wird der Parkraum so gestaltet,  dass parken für größere Fahrzeuge unmöglich ist. 








Dort wo wir noch halten konnten, wurden wir geduldet, immer von der Polizei aufmerksam  beobachtet und von dieser auf „no camping“ aufmerksam gemacht. 
leider zu wenige einsame Strände
Dies geht  jedoch nicht nur ausländischen Wohnmobilfahrern so, auch den Einheimischen geht es nicht anders. Die Strände sind aber überall super sauber und mit Rettungsschwimmern besetzt -  und das ohne Kurtaxe. 




Peter im Rentnerparadies

Hier in Peniscola ist das Rentnerparadies besonders für Franzosen.  Der spanische Staat will nun auch die Renten der Ausländer besteuern, so dass viele ihren Wohnsitz in Spanien aufgeben werden. Das berichtete uns zumindest ein deutsches Ehepaar, das hier lebt. Diese werden wieder nach Deutschland übersiedeln, da eine Doppelbesteuerung der Rente für sie nicht zumutbar ist .
keine jungen Leute

Wir sind jedoch mit unserer Reise auf gar keinen Fall unzufrieden , denn wir haben sehr viel erlebt und werden hoffentlich auch noch einiges erleben.

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